Die Siebte

1884 gelingt Anton Bruckner im 60. Lebensjahr in der VII. blitzartig der Durchbruch zum Weltstar. Wesentliches der VII. ist hier im Stift inspiriert entstanden: Das weiträumigste Thema der Symphoniegeschichte in sonnigem E-Dur: Sommerliche Landschaft, Heimat, wogende Weizenfelder, leuchtende barocke Architektur.  Wagner-Todesahnung, „Durchbruchsakkord“, Trauermusik, Einsamkeit, Zuversicht, Himmelsleiter. Hat die VII. hat die Welt erobert, kommt nun die Welt als Gast zum Ursprung zurück. Der Kraftort Sankt Florian hat seine Raum/Zeit Dimensionen. „Denn für Bruckner wird die Welt erst reif sein, wenn sie zu ihm flüchten muss.“ (Ernst Kurth 1907).  Kommen Sie zur VII., zum thematischen Bogen der Woche. Zur Erlebnisreise. Gerade jetzt. Finden Sie Zuversicht in Bruckners VII.

Spiegelt   die VII. eine Zenit in Brucknes Leben, so ist sie im heurigen Konzert auch für die Brucknertage und die Interpretationsgeschichte ein Achsenmonent: Der weltweit erste große Bruckner-Zyklus aus der Heimat St. Florian, mit dem Altomonte Orchester und dem OÖJSO unter Rémy Bemy Ballot , –  seit  2013 preisgekrönt: III, VIII, IX, VI, V –  hat  mit der heurigen VII. nun die Mitte unseres langfristigen Zeitplanes erreicht: Die  „Gramola-Brucknertage-CD-Box“ ist bereits zur Hälfte gefüllt!

Datum: Freitag, 17. August 2018
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Augustiner Chorherrenstift
St. Florian, Stiftsbasilika

Interpreten

Altomonte Orchester

Orchester

Rémy Ballot

Dirigent

Programm

Anton Bruckner

Symphonie Nr. 7 E-Dur