Violine 

Teresa Wakolbinger 

Teresa Wakolbinger wurde am 7.5.1999 in Wels geboren, wohnt in Marchtrenk und besucht derzeit die achte Klasse des Musikgymnasiums Linz, sie ist mehrfache Erst- und Sonderpreisträgerin von prima la musica, sowohl solistisch als auch kammermusikalisch.
Ihren ersten Violinunterricht erhielt sie bei Mag. Elisabeth Gasztner an der LMS Marchtrenk. Bereits im zweiten Lernjahr nahm sie das erste Mal am Wettbewerb prima la musica teil und spielte mit acht Jahren beim Preisträgerkonzert im Brucknerhaus. Von 2012 bis 2014 wurde sie von Mag. Albert Fischer an der Anton-Bruckner-Privatuniversität unterrichtet, seit 2014 studiert sie an der Kunstuniversität Graz bei Ao. Univ. Prof. Regina Brandstätter.
2015 gewann Teresa das Ratzenböck-Stipendium, mit dem Carpe-Musicam-Quartett wurde sie mit dem Kiwanis-Kunstpreis ausgezeichnet. Einen weiteren Höhepunkt stellt der Sonderpreis der Wiener Philharmoniker beim Wettbewerb „be-philharmonic“ 2016 dar, verbunden mit einem Coaching durch den Konzertmeister Volkhard Steude.
Meisterkurse (Neuberger Kulturtage, Internationale Sommerakademie am Mozarteum) und Orchesterorchesterwochen (IOIA, ein Projekt der Wiener Philharmoniker, Kultursommer Attergau) stellen für sie eine große Bereicherung in der künstlerischen Ausbildung dar.
mehr ... [+]

Festredner 

Prof. Dr. Clemens HELLSBERG 

Geb. 28. 3. 1952, Linz (OÖ)

Vater: Prof. Dr. Eugen Hellsberg – Mittelschullehrer (Musik)
Mutter: Norberta Hellsberg – Volksschullehrerin, Hausfrau

1953 Übersiedlung vom Mühlviertel nach Wien
Erster Violinunterricht im Alter von viereinhalb Jahren bei Vater
Volksschule in Wien, Matura 1970 am Schottengymnasium in Wien

1959-1970 Privater Klavierunterricht; ab 1967 autodidaktisches Orgelstudium
1970 Organist in der Klosterkirche der Schwestern vom armen Kinde Jesu in Wien XIX.

1970/71 Präsenzdienst beim Österreichischen Bundesheer (zuletzt Fähnrich der Reserve)

1971-1975 Studium Violine Konzertfach an der Hochschule für Musik in Wien (Prof. Eduard Melkus)
1975-1977 Violinstudium bei Prof. Alfred Staar

1971-1975 Studium Musikwissenschaft, Alte Geschichte an der Universität Wien
1980 Promotion zum Dr. phil. (Dissertation: „Ignaz Schuppanzigh. Leben und Werk“)

1976 Engagement im Orchester der Wiener Staatsoper (2. Violine)
1978 Primgeiger des Orchesters der Wiener Staatsoper
1980 Aufnahme in den Verein Wiener Philharmoniker
1993 Mitglied der Hofmusikkapelle

1980 Archivar des Historischen Archivs der Wiener Philharmoniker
1990-1993 und 1996-1997 Vizevorstand der Wiener Philharmoniker
1997-2014 Vorstand der Wiener Philharmoniker

1981 Heirat mit Elisabeth Hager; Kinder: Dominik (1982 – seit 2006 Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper; 2009 Mitglied der Wiener Philharmoniker), Eva (1984 – BAKIP; Mag. pharm.), Maria (1991 – BAKIP; stud. iur.), Benedikt (1994 – Cellostudium am Joseph Haydn Konservatorium Eisenstadt)

Ab 1985 musikwissenschaftliche Publikationen, zumeist in den Musikblättern der Wiener Philharmoniker, in diversen Fachzeitschriften und Schallplattenbeiheften; zahlreiche Vorträge in Europa, Nordamerika, Asien und Australien

1992 Veröffentlichung des Buches „Demokratie der Könige. Die Geschichte der Wiener Philharmoniker“ (Schweizer Verlagshaus * Schott * Kremayr & Scheriau)
1993 Veröffentlichung der französischen Übersetzung
1994 Veröffentlichung der japanischen Übersetzung

2015 Gemeinsam mit Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb Herausgeber von Fritz Kreisler: „Trotz des Tosens der Kanone. Frontbericht eines Virtuosen“ (Verlag Braumüller)

2015 Veröffentlichung des Buches „Philharmonische Begegnungen. Die Welt der Wiener Philharmoniker als Mosaik“ (Verlag Braumüller)

2016 Veröffentlichung des Buches „Philharmonische Begegnungen II. Die Welt der Wiener Philharmoniker als Mosaik“ (Verlag Braumüller)
mehr ... [+]

Orchester 

Altomonte Orchester

Altomonte Orchester 

Das Altomonte Orchester St. Florian wurde im 100. Todesjahr von Anton Bruckner von Augustinus Franz Kropfreiter, 1936 – 2003, (Komponist, Organist und Regens Chori von St. Florian) und Thomas Wall (Solocellist) gegründet.
Großer Dank auch an die damalige Bürgermeisterin Frau Mag. Eva Reisinger, die bei der Orchester-gründung große Unterstützung gewährte.
Seit 2003 ist Matthias Giesen (Musikuniversität Wien, Organist und Regens Chori 2003 - 2017 von St. Florian) Dirigent des Altomonte Orchesters.
Ab 2013 ist Remy Ballot zum Prinzipal Guest Dirigenten des Altomonte Orchesters berufen worden.
Gastdirigenten wie Gunar Letzbor und Franz Farnberger gemeinsam mit den Florianer Sängerknaben bereicherten die musikalische Entwicklung des Orchesters.
Der Name des Orchesters bezieht sich auf die Barockmaler Martino und Bartholomeo Altomonte, die mit ihren Fresken den Prunkräumen des Stiftes St. Florian Einzigartigkeit und unvergleichliche Atmo-sphäre gegeben haben.
Die Pflege der Musiktradition und der Kirchenmusik in St. Florian ist für das Altomonte Orchester eine besondere Aufgabe. Sieht
Bei den St. Florianer Brucknertagen ist das Altomonte Orchester ein großes Festivalorchester.
Hochkarätige Musiker aus verschiedenen renommierten europäischen Orchestern und junge Musiker aus Österreich und aus vielen Ländern der Welt proben und konzertieren gemeinsam hier in St Florian.
Eine wichtige Funktion des Altomonte Orchesters ist es, junge Musiker zu fördern - besonders bei den St. Florianer Brucknertagen - und gemeinsam die Musik als Abenteuer und große Freude zu erleben.
Der Bezug zu Anton Bruckner in St. Florian wird durch den einzigartigen und inspirierenden Ort noch vertiefender, und für die jungen als auch für die erfahrenen Musiker ist es immer wieder ein großes Erlebnis hier zu musizieren.
Im September 2016 feierte das Orchester sein 20-jähriges Jubiläum in einem Festkonzert mit Werken von A.F. Kropfreiter Sinfonie für Streicher und der Symphonie Nr. 6 (Pastorale) von L.v. Beethoven.
Die wichtigsten CD-Produktionen des Altomonte Orchesters St. Florian
2006 "SOLI DEO GLORIA" Werke von Augustinus Franz Kropfreiter (CD-Label ORGANpromotion)
2014 Anton Bruckner Symphonie Nr. 3 Erstfassung 1873 (CD-Label Gramola). Große CD-Preise: SUPER-SONIC Pizzicato, DIAPASON decouverte Gold Paris
2015 Anton Bruckner Symphonie Nr. 9 (CD-Label Gramola) CD-Preis: SUPERSONIC Pizzicato
2016 Nominierungen der 9. Symphonie von A. Bruckner: ICMA International Classical Music Awards 2017
Thomas Wall Orchesterintendant
mehr ... [+]

Dirigent, Orgel 

Matthias Giesen

Matthias Giesen 

Matthias Giesen stammt aus Boppard/Rhein. Nach dem Abitur studierte er in den Jahren 1993-2001 an den Musikhochschulen in Köln und Stuttgart die Fächer Kirchenmusik, Orgel, Musiktheorie und Hörerziehung (Musikpädagogik). Seine Lehrer im Fach Orgel waren Clemens Ganz, Johannes Geffert und Bernhard Haas; Musiktheorie studierte er bei Johannes Schild und Friedrich Jaecker; Chor- und Orchesterleitung bei Henning Frederichs. Vertiefende musiktheoretische Studien führten ihn 1999 an die Musik-Universität Wien, wo er bei Martin Eybl den Hochschullehrgang „Tonsatz nach Heinrich Schenker“ absolvierte. Zahlreiche Kurse bei namhaften Organisten wie Marie-Claire Alain, Guy Bovet, Lorenzo Ghielmi, Jean-Claude Zehnder, Michael Radulescu u.a. runden seine Ausbildung ab. 1998 gewann er den 1. Preis beim Orgelwettbewerb der Fachakademie Bayreuth.
Nach verschiedener kirchenmusikalischer Tätigkeit in Köln wurde er 1999 Stiftsorganist am Augustiner-Chorherrenstift St. Florian/Oberösterreich (Bruckner-Orgel). Von 2003 bis 2017 arbeitete er dort als Stiftskapellmeister. Er leitete dort den StiftsChor St. Florian, weiterhin leitet er die Schola Floriana und das Altomonte-Orchester.
Nach verschiedener Lehrtätigkeit an der Musikhochschule Köln und der Universität Wien ist er seit Oktober 2003 Dozent für die Fächer Musiktheorie, Analyse und Gehörbildung an der Musik-Universität in Wien.
Neben mehreren Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führte ihn eine rege Konzerttätigkeit in fast alle europäischen Länder, sowie nach Nordafrika, Russland, Israel, Mexiko und Australien. In Zusammenarbeit mit der Edition lade erschienen bereits drei CDs mit Orgelmusik des 19. Jhd. Weiters hat Giesen verschiedene Studien zu Orgelwerken (u.a. Jean Guillou, Leos Jana?ek, Max Reger, Arnold Schönberg) veröffentlicht. Zahlreiche Vorträge über verschiedene musiktheoretische und organologische Themen führten ihn zu Symposien nach Karlsruhe, Köln, Mainz, Linz, Salzburg, Wien, Amsterdam sowie in die Schweiz.
Seit 2006 ist er künstlerischer Leiter des Festivals St. Florianer Brucknertage (gemeinsam mit Klaus Laczika).
mehr ... [+]

Violoncello 

Thomas Wall 

In Linz geboren. Sängerknabe in St. Florian. Cello- und IGP-Studium am Brucknerkonservatorium Linz.
Konzertfachstudium Violoncello an der Musikuniversität Salzburg.
Aufführungspraxis bei Nikolaus Harnoncourt. Meisterkurse bei W. Bleeth, P. Tourtelier, S. Palm.
Solocellist im Orchester Camerata Austriaca mit vielen solistischen Auftritten in Österreich, Spanien und Italien.
1982 - 1984 Mitglied im Orchestra Philharmonica Arena di Verona.
Seit 1985 Lehrer für Violoncello an der Musikschule der Stadt Linz.
1985 - 1992 Solocellist im Konzertensemble Salzburg.
Konzertreisen mit Virtuosi di Vienna und der Johann Strauß-Kapelle Wien.
Uraufführungen, Filmmusik und Konzertreisen mit dem Vienna Festival Symphonic Orchestra.
Kammermusikkonzerte bei verschiedenen Europäischen Festivals.
1992 Gründung des Crossover Ensembles MTW. Konzerte bei namhaften Jazz- und Neue Musik–Festivals. CD-Produktionen mit zum Teil eigenen Kompositionen.
Barockcellist im Ensemble Ars Antiqua Austria. 1994 - 2000 Cellist im Orchester Wiener Akademie.
Festival Styriate - Konzerte mit Les Musiciens du Louvre.
1996 Gründung des Altomonte Orchesters St.Florian mit A. F. Kropfreiter.
Viele Konzerte und Tourneen mit dem Brucknerorchester Linz.
Seit 1999 Konzertreisen mit dem Ensemble "Die Donausalonisten" und mit dem Trio Ars Futura.
2000 Gründung der Konzertreihe Fiori Musicali mit Gunar Letzbor.
2002 - 2012 bei den Salzburger Festspielen mit Ars Antiqua Austria.
Konzerte mit Orgel und Cello und Sonaten Abende mit Klavier und Cello in Österreich, Finnland, Estland, Deutschland mit Matthias Giesen, Sergej Tcherepanov (Lübek) und Edouard Oganessian (Paris).
Ab 2006 Vorstandsmitglied der St. Florianer Brucknertage.
2011 - 2012 Konzerte mit dem Cyprus Symphonic Orchestra.
2016 CD-Produktion "Die Kunst der Fuge" und die Improvisations Kunst mit dem Thomas Wall Ensemble.
Zahlreiche CD-Aufnahmen und Konzertreisen in Europa, Japan, Mexiko, USA und Russland.
mehr ... [+]

Klavier 

Edouard Oganessian 

Edouard Oganessian studied piano with Mikhail Voskressensky and organ with Leonid Roizman
at the Tchaikovsky Conservatory in Moscow. Since then, the two instruments have been inseparable
in his life as a musician. He did advanced training with Leo Krämer. Winner of the Franz Liszt Organ
Competition in Budapest in 1988, he taught at the National Music Academy in Vilnius until 1990 when
he settled in France.

Edouard Oganessian performs throughout Europe. His interpretations of the music of Johann
Sebastian Bach, Liszt and Mendelssohn have been hailed by audiences and critics in Germany,
Netherlands, Russia and France. He devotes a large portion of his work to recording and loves
performing, in addition to his vast classical repertoire, rare works.

In 1998, Max Reger’s four Cello Sonatas with Alexandre Kniazev (3D Classics) were released, and
the French musical press hailed this as the recording of reference. Edouard Oganessian gave the first
performances of Reger’s Opus 127 at the organ of Notre-Dame de Paris in 2002 and three works by
the contemporary Russian composer Oleg Yanchenko (Méditation, Rêve de Noël and La Cathédrale
de Spire) at the church of Saint-Eustache. At Saint Pierre-le-Jeune in Strasbourg, he introduced Via
dolorosa, a work by the Latvian composer Aivars Kalejs, dedicated to the memory of the victims of
Stalinism. In 2003 at Saint-Louis-des-Invalides (Paris), he played Reger’s organ transcription of Franz
Liszt’s Second Légende for piano, Saint François de Paule marchant sur les flots, and that same year
recorded Schubert’s Schwanengesang in the double transcription by Liszt/Drillon for viola and piano
(Universal).

Edouard Oganessian plays his own organ transcriptions, including Mozart’s Overture to The Magic
Flute and Liszt’s First Légende for piano, Saint François d’Assise. La prédication aux oiseaux. In September 2005, his CD of organ works by Max Reger, recorded at the Cathedral of Riga (Calliope) was named Best Disc of the Month by the Dutch musical press. The same year saw the release of three Mozart sonatas for violin and piano in the transcription for cello, with Alexandre Kniazev (Toccata Classics). The complete Sonatas and diverse pieces for organ by Mendelssohn, also recorded on the Walcker organ of Riga Cathedral, came out in October 2009, ‘an intense, impassioned version where the possibilities of contrast are exploited to the limits of the fantastic’ (Diapason). Edouard Oganessian interpreted this repertoire at Notre-Dame de Paris two months later to close the year dedicated to the composer. In 2010, a CD was released featuring unpublished chamber music: two piano quintets by Friedrich Gernsheim with the Lithuanian quartet Art Vio, then a triple album of Max Reger’s complete works for cello and piano with Alexandre Kniazev (Saphir).

In 2011 released Brahms‘s complete organ works (Saphir) hailed as reference recording by French critics. The double CD dedicated to Franz Liszt organs works came out in Moscow 2012. This repertoire was presented in Notre-Dame the Paris during the 200th anniversary of the composer.
Few recordings - Reubke, Liszt Les Préludes and also barock music - will be released soon.
mehr ... [+]

Leitung 

Michael Grohotolsky 

Geboren in Wien, startet Michael Grohotolsky seine Musikkarriere als Altsolist bei den Wiener Sängerknaben. Er studierte Musik- und Gesangspädagogik und ist seit 2006 Lehrbeauftragter im Bereich Dirigieren, Ensemble- und Instrumentalleitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

Seit 2007 ist Michael Grohotolsky künstlerischer Leiter des Wiener Kammerchores. Von 2000 bis 2007 war er künstlerischer Leiter des Chorus Viennensis, des Männerchores ehemaliger Wiener Sängerknaben. Seit November 2001 bekleidet er die Position des Chordirektors bei der Neuen Oper Wien. Von 2009 bis 2016 war er künstlerischer Leiter des Landesjugendchor Wien. Seit 2009 leitet er den Jugendchor der Wiener Chorschule an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2016 gründet und leitet Grohotolsky die Jugendchorakademie Wien.

Im Rahmen seiner bisherigen musikalischen Laufbahn leitete er Chor-Orchester Werke mit renommierten Orchestern wie dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie oder dem L'Orfeo Barockorchester. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und Chorleiter ist er gefragter Gastdozent, Workshopleiter und Jurymitglied verschiedener Chorwettbewerbe im In- und Ausland. Er ist Träger des Förderpreises für junge Chorleiter des Erwin Ortner Fonds.
mehr ... [+]

Chor 

Wiener Kammerchor 

Wiener Kammerchor A cappella – Oper – Oratorien
Der Wiener Kammerchor ist Spezialist für besondere Momente voller musikalischer Strahlkraft.

Der Wiener Kammerchor entwickelte sich seit seiner Gründung 1947 zu einem international richtungsweisenden Ensemble für zeitgemäße Interpretation von Chormusik. Aus der österreichischen Kulturszene ist er heute ebenso wenig wegzudenken wie bei Festivals in Europa.
Der hohe Anspruch an die Kunst sowie kollegiales Miteinander lassen den Chor stets neue Herausforderungen in Angriff nehmen und mit großer musikalischer Perfektion und Präzision meistern. Davon zeugen umfangreiche CD-Produktionen der jüngsten Zeit u.a. für Helbling und Carus (1900, 2016; O crux, 2014; Newborn Jesus, 2013; Lux Caelestis, 2011; klangfarben, 2008; VolksLiedKunst, 2005, u.a.) ebenso wie die Teilnahme bei bestbesetzten Wettbewerben und Festivals.
Der Wiener Kammerchor ist regelmäßiger Partner der Haydnfestspiele in Eisenstadt, von Wien Modern, der Neuen Oper Wien, des Brucknerfests in Linz, des Beethoven Festivals in Bonn, des Liszt Festivals in Raiding und der styriarte.
Wir arbeiten regelmäßig zusammen mit Adam Fischer (Haydnphilharmonie, Danish National Chamber Orchestra); Rubén Dubrovsky (Bach Consort Wien), Michaela Gaigg (L'Orfeo Barockorchester), Martin Haselböck (Wiener Akademie), Stefan Vladar (Wiener Kammerorchester) and Cornelius Meister (RSO – Radio Symphonie Orchester Wien).
Seine Schwerpunkte setzt der Chor in der Interpretation zeitgenössischer Werke und in der anspruchsvollen A-cappella-Musik allgemein. Neben Oratorien sucht das Ensemble auch die Begegnung mit experimenteller Musik und Performance: ein Ensemble, das Tradition und Moderne verbindet.

Michael Grohotolsky – künstlerischer Leiter
Geboren in Wien, startet Michael Grohotolsky seine Musikkarriere als Altsolist bei den Wiener Sängerknaben. Er studierte Musik- und Gesangspädagogik und ist seit 2006 Lehrbeauftragter im Bereich Dirigieren, Ensemble- und Instrumentalleitung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Seit 2007 ist Michael Grohotolsky künstlerischer Leiter des Wiener Kammerchores. Von 2000 bis 2007 war er künstlerischer Leiter des Chorus Viennensis, des Männerchores ehemaliger Wiener Sängerknaben. Seit November 2001 bekleidet er die Position des Chordirektors bei der Neuen Oper Wien. Von 2009 bis 2016 war er künstlerischer Leiter des Landesjugendchor Wien. Seit 2009 leitet er den Jugendchor der Wiener Chorschule an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. 2016 gründet und leitet Grohotolsky die Jugendchorakademie Wien.
Im Rahmen seiner bisherigen musikalischen Laufbahn leitete er Chor-Orchester Werke mit renommierten Orchestern wie dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Österreichisch-Ungarischen Haydn-Philharmonie oder dem L'Orfeo Barockorchester. Neben seiner Tätigkeit als Dirigent und Chorleiter ist er gefragter Gastdozent, Workshopleiter und Jurymitglied verschiedener Chorwettbewerbe im In- und Ausland. Er ist Träger des Förderpreises für junge Chorleiter des Erwin Ortner Fonds.
mehr ... [+]

Orgel 

Dr. Michal Markuszewski 

Geboren 1980 in Warschau, studierte Micha? Markuszewski von 1999 bis 2004 an der Warschauer Musikakademie-Frédéric-Chopin Orgel (Prof. J. Grubich) und Klavier (Prof. K. Gier?od). 2007 beendete er sein Orgelimprovisations-Studium an der Universität der Künste Berlin (Prof. W. Seifen) und erhielt 2008 das Konzertdiplom an der Hochschule für Musik in Würzburg (Prof. Ch. Bossert).

Er ist Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe: 2. Preis beim Wettbewerb polnischer Orgelmusik des 20. Jahrhunderts (Liegnitz 1998), 1. Preis beim internationalen Wettbewerb der Orgelmusik in Rumia (2000) und 3. Preis beim internationalen Wettbewerb in Zürich (2007).
Im Jahre 2007 war er Stipendiat des Ministeriums für Kultur in Polen.

Markuszewski gab über 500 Recitals bei zahlreichen internationalen Musikfestivals in Polen, Litauen, der Slowakei, in der Ukraine, auf den Aland Inseln, in Tschechien, Spanien, Holland, Luxemburg, Norwegen, Ungarn, der Schweiz, Groß Britanien (St.Paul’s Cathedral in London), Belgien, Finnland, Frankreich (Notre-Dame in Paris), Italien, Portugal, Rußland, und in über 200 deutschen Städten (Gedächtnis-Kirche Berlin, Bremer Dom, Stadthalle Wuppertal, Altenberger Dom, Marienbasilika Kevelaer, Bottrop-OrgelPLUS, Audimax Bochum, Maria Laach, Stiftskirche Tübingen, Schwäbisch Gmünd, Basilika Weingarten, Ulmer Münster, Abtei Marienstatt, St.Lambertus in Düsseldorf, Berliner Konzerthaus). Er konzertierte auch in USA (St.Thomas Kirche in New York) und Siberien in Russland.

Er hat zahlreiche CD-Aufnahmen gemacht (Organum Classics, Label Harp, DUX), sowie Aufnahmen für das polnische Fernsehen und den Rundfunk.

Micha? Markuszewski war Initiator und verantwortlicher Leiter für die Renovierung der historischen Orgel der Firma Schlag & Söhne (1900) in der evangelisch-reformierten Kirche in Warschau, wo er seit 2004 als Organist arbeitet und künstlerischer Leiter des Internationalen Orgelzyklus ist.
Seit 2012 unterrichtet er Orgel und Orgelimprovisation an der Frédéric-Chopin-Musikuniversität in Warschau.
mehr ... [+]

Orgel 

John Aquilina 

John Aquilina is one of Malta’s leading organists. He has been the Organist at Mdina Cathedral, Malta, since 2001, where he performs regularly.

John has been privileged to be mentored by Douglas HAAS (Kitchener, Canada) and the late Nicholas ZELLE (UK) during their visits to Malta. John has also attended master classes with one of the world’s greatest musicians, French organist and composer, Jean GUILLOU, in 2009 in France.

He has recorded a CD entitled “Organs of Malta” (Ad Vitam Records AVR110415, distributed by Harmonia Mundi) which is the first commercially available CD of the historic organs in Mdina Cathedral and St John’s Co-Cathedral. Other performances can be heard and seen on the Internet.

John’s musical activities continue to combine the recreation of works in the organ repertoire with the spontaneity of improvisation. In fact, he was the first Maltese organist to have given an entire improvisation concert. He has composed short organ, vocal and choral works. He has performed, amongst others, in international organ festivals in Malta and Estonia.

Apart from his musical interests, John pursues an international career in management consulting particularly in public administration modernisation with national government and European institutions.

He also holds a Bachelor’s degree in Computer Science & Mathematics, and a Masters in Business Administration (Henley UK).
mehr ... [+]

Klavier 

Dora Deliyska 

Dora Deliyska hat sich durch ihre Konzertauftritte sowie Audio- und Videoaufnahmen internationale Beachtung von Publikum und Kritik verschafft. Durch ihre zahlreichen Einspielungen von Werken Franz Liszts gilt sie als eine der bedeutendsten Liszt-InterpretInnen der jungen Generation. Aber nicht nur dadurch wurde das Interesse des Publikums geweckt: Ihre 2013 erschienene Schubert-CD (Gramola 98969) hat das Klassik-Magazin „Pizzicato“ mit dem „Supersonic Award“ ausgezeichnet. In seiner Rezension dazu schrieb Guy Wagner: „Hier spielt eine echte Musikerin, eine die versucht, in die Tiefe der Werke vorzudringen … Ihre Interpretationen enthalten starke Emotionen, doch die Pianistin lädt diese nicht einfach ab, sondern nimmt den Zuhörer sozusagen an der Hand und führt ihn durch ihr behutsames Spiel voll wunderbarer Klangkultur, subtiler Nuancen und konsequenter Gradlinigkeit mit sich in die Tiefen der schubertschen Musik. Und so strahlen denn ihre Interpretationen eine innere Ruhe aus, die gerade bei Schubert zum nachhaltigen Erlebnis wird.“
Äußerst positive Resonanz hat auch ihre 2011 erschienene CD „Doppelgänger“ (Gramola 98931) mit Transkriptionen von Liedern Franz Schuberts durch Franz Liszt hervorgerufen. Diese CD wurde von der Kritik als „schlicht sensationell“ bezeichnet – und es wurde ihr attestiert, „nicht nur technisch auf der Höhe der Besten“ zu stehen. Ihre neue Schumann Plate ist gerade im Februar 2015 erschienen und hat schon ausgezeichnete Rezensionen bekommen: „Mit Robert Schumanns fantastischer „Kreisleriana“, den „Kinderszenen“ und den Paganini Etüden erobert Deliyska mit einem hoch virtuosen Auftakt auch die Klaviermusik des deutschen Romantikers par excellence.“
Dora Deliyska bestreitet regelmäßig Auftritte im renommierten Wiener Musikverein und im Wiener Konzerthaus. Im September 2010 fand ihr Debüt in Südamerika mit dem in Lima, Peru, ansässigen Orquesta de la Ciudad de Los Reyes statt; sie spielte dort Mozarts Klavierkonzert Nr. 20 in d-Moll KV 466. Ein weiterer großer Erfolg war ihr Debüt in Asien im Jahr 2012: Sie wurde mehrmals zum Bösendorfer Musikfestival in Bangkok, Thailand, eingeladen und war dort auch als Jury-Mitglied tätig. Im Februar 2015 erfolgt Deliyskas Debüt in Katar. Als Konzertpianistin und Solistin trat sie außerdem im Palais des Beaux-Arts, (Belgien), Concertgebouw und Oosterport Music Centre (Holland), Yamaha Concert Hall und Bösendorfer Saal (Wien), „Bulgaria Concert Hall“ (Bulgarien) und in vielen anderen renommierten Konzertsälen auf.
In der kommenden Saison wird die Pianistin wieder im Musikverein und im Konzerthaus auftreten.
Dora Deliyskas umfangreiches Repertoire reicht von Bach bis Ligeti. Sie versucht immer wieder neue Wege zu finden, die Klavierliteratur zu präsentieren. Interessante Ideen und Projekte, wie Musik mit Literatur zu kombinieren, eine Parallele zwischen verschiedene Komponisten zu finden (wie zum Beispiel zwischen Schubert und Liszt, oder zwischen Bach und Schostakowitsch), unbekannte Klaviertranskriptionen zu entdecken und zahlreiche Kammermusikprojekte, zeigen die Pianistin als eine der vielversprechendsten jungen Künstlerinnen der letzten Jahre. Mit Kammermusikensembles hat sie in etlichen europäischen Ländern zahlreiche Auftritte gehabt: so mit Harriet Krijgh, Adrian Eröd, Luca Monti, Nora Romanoff-Schwarzberg, Benjamin Bernstein, Valya Dervenska und anderen.
Im Oktober 2015 erscheint ihre neue CD mit ausgewählten Liedern von P. I. Tschaikowsky, zusammen mit der berühmten Opernsängerin Nadia Krasteva.

Dora Deliyska begann im Alter von fünf mit dem Klavierunterricht. In ihrer Familie von Musik umgeben, spielt sie mit neun ihr erstes Konzert. Nach der musikalischen Ausbildung in ihrer Heimat Bulgarien ging sie nach Wien an die Universität für Musik und darstellende Kunst, wo sie von den Professoren Jürg von Vintschger und Stefan Vladar angeleitet wurde. 2010 wurde sie dort, in der Klasse von Prof. Noel Flores, zum Master graduiert. Im selben Jahr erlangte sie am Oxana Yablonskaya Piano Institute in Castelnuovo di Garfagnana, Toskana, Italien, das Postgraduate-Diplom.
Ihre künstlerische Entwicklung wurde von Meisterklassen und Einzelunterricht bei angesehenen Musikern wie Dmitri Alexejew, Mikhail Voskresensky, Karl-Heinz Kämmerling, Boris Bloch und anderen stark beeinflusst.
Dem Werdegang der jungen Pianistin sehr förderlich waren die Stipendien der Dr. Wolfgang Boesch Stiftung Wien (2002–2006), des österreichischen Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur 2003, das Erasmus Stipendium 2004 und im selben Jahr das einsemestrige Stipendium am Königlichen Konservatorium in Den Haag (Klasse Paul Komen). Die niederländische Labberte Foundation hat seit 2005 Ausbildung und Aktivitäten der jungen Künstlerin ebenfalls regelmäßig unterstützt. 2007 wurde ihr das Josef Windisch Stipendium zuerkannt, und 2008 erhielt sie vom bulgarischen Kulturministerium ein Stipendium zur Förderung ihrer weiterführenden Studien. Die künstlerischen Aktivitäten von Dora Deliyska werden laufend von der Kuhn Rechtsanwälte GmbH unterstützt.
Die Pianistin wurde regelmäßig zu renommierten internationalen Musik Festivals eingeladen: „Brucknertage“, „Klangraum“, „Tasten.Lauf“, „Harriet & Friends“, „Brahms Festival“ (in Österreich); „Holland Music Sessions“, „Peter der Große“, „Gelderse Muziekzomer“, „Piano World“ (Holland), „Laureate Days“, „Apolonia“, „Varna Summer days“, „Eurpean Music Festival, Sofia“ (Bulgarien), „Europalia“ (Belgien) und zu vielen mehr.
Auftritte und Tonaufnahmen der Künstlerin wurden vom österreichischen Kultursender Ö1, von Radio Stephansdom, vom italienischem Radio Rai 3, vom niederländischen nationalen Fernsehen, vom Schweizer Radio DRS und von Bulgariens nationalem Radio und Fernsehen ausgestrahlt.
Der durch seine Einspielung sämtlicher Liszt-Klavierwerke berühmte Dr. Leslie Howard schreibt 2009 in London über die junge Musikerin: „Dora Deliyskas grandioses Aufnahmedebüt mit Liszt zeichnet sich durch gedankenvolles, geschmacksicheres Spiel aus: Der Klang reicht von atemberaubend delikat zu musikalisch motiviertem Glanz.“ Nach ihrem Auftritt in den Niederlanden schreibt der Pianist, Organist und Musikkritiker Christo Lelie über Dora Deliyska: „Dora gibt die h-Moll-Sonate monumental und ausgewogen wieder. Sie verfügt über genügend Kunstfertigkeit und innere Kraft, um diese virtuosen Stücke vorzutragen. Die junge bulgarische Pianistin hat eine prachtvolle Liszt-CD eingespielt.“
Und in der Wiener Zeitung befindet Edwin Baumgartner am 19. Februar 2009: „Franz Liszt bleibt der Prüfstein des Pianisten: Die Substanz der virtuosen Attitüde will gesucht, der Hintergrund des gigantischen Tastendonners durchleuchtet sein. Sonst bleibt alles vordergründige Show. Der jungen Bulgarin Dora Deliyska gelingt das nicht nur in der dicht komponierten h-Moll-Sonate erstaunlich gut, sondern auch in den Schubert-, Paganini- und Wagner-Transkriptionen, in denen sie ihre Beherrschung der Technik lediglich als Mittel zum Zweck verwendet. Und der heißt: satte, warme Farben und lebendige Gestaltung.“
Dora Deliyska ist Bösendorfer Artist.

Weitere Informationen auf der Website: www.doradeliyska.net
mehr ... [+]

Symposion 

Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen 

Geboren 1952, studierte Germanistik und Geschichte an der Freien Universität Berlin (Staatsexamen 1980), Unterrichtstätigkeit am Gymnasium. Studium der Musikwissenschaft an der FU Berlin (Dr. phil. 1992). 1989–1994 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FU Berlin; 1998 Habilitation. Seit 1999 Ordinarius für Musikwissenschaft an der Universität Zürich. Mitherausgeber des Archiv für Musikwissenschaft und der Schubert : Perspektiven; seit 2001 Präsident der Internationalen Bach-Gesellschaft Schaffhausen (IBG), 2001 bis 2007 Präsident der Allgemeinen Musikgesellschaft Zürich (AMG), seit 2004 Präsident der RISM-Arbeitsstelle Schweiz.

Auszeichnungen:
- Joachim-Tiburtius-Preis des Landes Berlin, 1993
- Grand Prix Franz Schubert des Internationalen Franz Schubert Instituts Wien, 1994
- Wahl in die Academia Europaea, 2008
- Wahl in die Österreichische Akademie der Wissenschaften (Wien), 2009
mehr ... [+]

Einführungsvortrag 

Klaus Felix Laczika

Klaus Felix Laczika 

Kindheit und Jugend in St. Florian.
Erster Klavierunterricht bei Prof. Franz Wall.
Medizinstudium an der Universität Wien.
Musikstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst:. Meisterkurs für Liedbegleitung bei KS Gundula Janowitz im Rahmen der Schubertiade Schwarzenberg, Meisterkurse für Dirigieren bei Prof.
Ervin Acel in Wien und Rumänien. Wesentliche musikalische Impulse durch Sergiu Celibidache, Irene Gernert.
Auftritte als als Kammermusiker und Liedbegleiter in Österreich, Spanien, Schweiz, Frankreich, Italien und Deutschland.
Lebt als Arzt an der Universitätsklinik in Wien (Forschungsschwerpunkt Musikmedizin).
Medizinische, wissenschaftliche und musikalische Kooperation mit den Wiener Philharmonikern. Regelmäßige Konzerte mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker (Wiener Streichersolisten, Ensemble PhiliTango) u. a. im Wiener Konzertaus, Musikverein, Open-Air bei den Salzburger Festspielen, in der Wiener Staatsoper, zuletzt im Pausenfilm des Neujahrskonzertes 2013.
2012 Benefizkonzert mit Konstantin Wecker.
1997 Gründer der St. Florianer Brucknertage und künstlerischer Leiter von
1997 bis 2013.
mehr ... [+]

Dirigent 

Rémy Ballot

Rémy Ballot 

Der Dirigent Rémy Ballot gilt aufgrund seiner sensationell rezipierten Aufnahmen von ausgewählten Symphonien Anton Bruckners als Geheimtipp der jungen, aufstrebenden Dirigentengeneration. Ihn umweht mittlerweile ein Mythos, der sich in geradezu hymnischen Kritiken und höchsten Auszeichnungen seiner Einspielungen widerspiegelt. So etwa wurde seine unter dem Label Gramola erschienene erste CD nicht nur sofort mit einem „diapason découverte“ prämiert; gar erhielten die letzten drei Bruckner-Veröffentlichungen unter seinem Dirigat allesamt den begehrten „Supersonic“-Preis – eine geradezu einmalige Leistung.

Rémy Ballot wird in Paris geboren. Während seiner Ausbildung in den Fächern Violine, Musiktheorie und Musikpädagogik, die er am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris mit Diplom abschließt, trifft er im Alter von 16 Jahren auf seinen Mentor Sergiù Celibidache, unter dessen Anleitung und Inspiration Ballot schließlich seinen ganz eigenen Stil entwickelt. Noch als Student gründet er in Paris sein eigenes Orchester aus begabten Jungmusikern und kann damit sein großes Talent erstmalig öffentlich unter Beweis stellen.

Um seine künstlerische Entwicklung weiter voranzutreiben, übersiedelt Ballot 2004 nach Wien. In der Musikerszene der „Welthauptstadt der Musik“ fasst er zunächst rasch als Geiger Fuß und ist bald regelmäßig Teil der ersten Violinen bei den Wiener Philharmonikern und im Staatsopernorchester, wo er unter der Leitung der herausragendsten Dirigenten spielt. Während dieser Zeit erhält er die Möglichkeit, erstmals als Assistent von in Massenets Manon, von in Hindemiths Mathis der Maler am Theater an der Wien mit dem RSO Wien und an der Oper von Nantes unter in Wagners Tristan und Isolde in Erscheinung zu treten.

Kontinuierlich erweitert Ballot sein Repertoire, indem er mit verschiedenen österreichischen Orchestern zusammenarbeitet, wie mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Bühnenorchester der Wiener Staatsoper, der Philharmonie Salzburg, aber auch mit dem Orchestre National des Pays de la Loire. Ballot konzertiert ebenfalls mit Musikern der wichtigsten europäischen Orchester wie den Berliner oder Münchner Philharmonikern; als ein Ergebnis dieser fruchtbaren Kooperationen wird 2013 das Concertino für Klavier des Komponisten und Pianisten Oliver Graber unter seiner musikalischen Leitung in der Wiener Staatsoper aufgenommen.

Einen außergewöhnlichen Ruf erarbeitet sich Rémy Ballot vor allem als herausragender Orchestererzieher. 2009/10 ist er künstlerischer Berater der Orchesterakademie Ossiach, die unter der Schirmherrschaft der Wiener Philharmoniker steht. Er führt die aus jungen Nachwuchsmusikern zusammengestellte Formation auf ein internationales Niveau. Seine Qualitäten als motivierender Orchesterformer und Klangmagier kann er ab 2013 als „Artist in Residence“ bei den St. Florianer Brucknertagen in der Stiftsbasilika St. Florian erneut unter Beweis stellen. An diesem Hot Spot für alle Bruckner-Liebhaber weltweit erregt Ballot schon 2011 mit der Philharmonie Salzburg großes Aufsehen. Mit dem Altomonte Orchester spielt er die Dritte und Neunte Symphonie von Anton Bruckner vor Ort ein. Ballot erarbeitet mit dem Oberösterreichischen Jugendsinfonieorchester in den Folgejahren den symphonischen Werkekanon Anton Bruckners. Die abgelegten Zeugnisse dieser bemerkenswerten Zusammenarbeit in Form der vorliegenden Aufnahmen der gewaltigen Achten und Sechsten Symphonie lassen den Zuhörer staunen und es nicht für möglich halten, dass hier „nur“ ein Jugendsinfonieorchester spielt. 2017 bei den St. Florianer Brucknertagen leitet Rémy Ballot das Altomonte Orchester mit der Fünften Symphonie von Anton Bruckner.
mehr ... [+]

Blasorchester 

Florianer Musikverein 

Der Musikverein St. Florian besteht bereits seit dem Jahre 1877.
Als Feuerwehrmusikkapelle von FW-Hauptmann Franz Danninger gegründet, wird sie 1902 zur Musikkapelle St. Florian umbenannt.
Der Musikverein St. Florian zählt sicherlich zu den aktivsten Kapellen im Bezirk Linz-Land.
Höhepunkte in der Vereinsgeschichte sind viele Auszeichnungen bei Konzerten und Marschwertungen, 3-malige Landeshauptmannehrungen und die Überreichung der Prof. Franz Kinzl-Medaille im November 2015.
Großartige Highlights waren 1994 der Auftritt bei Sepp Forchers „Klingendes Österreich“,
2014 die Teilnahme bei der Musikparade „Klingendes Karussell“ im Linzer Stadion und
2015 bei der Linzer Klangwolke im Donaupark und der Auftritt bei der Silvester-Stadlshow.
Hervorzuheben sind auch unsere Konzertreisen nach Korfu, Pécs und Pore?.
Derzeit musizieren insgesamt 52 aktive Mitglieder, davon 13 Musikerinnen und 39 Musiker, unter der Leitung von Kapellmeister Franz Falkner, Obmann Christoph Hirscher und Stabführer Michael Jandl. Der Altersdurchschnitt beträgt 34,5 Jahre.
Dank der Musikschule St. Florian kommen laufend gut ausgebildete Jugendliche zum Jugendorchester und in Folge dann auch zum Musikverein. Die 20 Jugendlichen werden von unserer Jugendreferentin und Schlagzeugerin Daniela Hager im Jugendorchester hervorragend
betreut, welches im Veranstaltungskalender der Gemeinde fix integriert ist.
2016 hatte der Musikverein St. Florian 48 Ausrückungen bzw. Veranstaltungen und 49 Proben. Mit
den 26 Ausrückungen der internen Musikgruppen waren somit einige Musiker 123 mal - also jeden 3. Tag - musikalisch im Einsatz.
Mit den zahlreichen Veranstaltungen für Pfarre und Stift sowie für die Gemeinde hat der
Musikverein nach der Teilnahme an der Konzertwertung am 2. April und dem Frühjahrskonzert am
29. April in den nächsten Monaten ein starkes Programm zu absolvieren. Der Gipfel der „Frühjahrs-
Strapazen“ wird am 1. Mai erreicht. An diesem Tag fahren wir in zwei Gruppen auf Traktoranhängern
durch das Gemeindegebiet, um musikalische Maigrüße zu überbringen. Nach dem
Marktplatzfest am 8. Juli dürfen wir dann ein paar Wochen Sommerferien genießen.
Den Höhepunkt in unserem musikalischen Kalender stellt wie jedes Jahr das Konzert in der
Stiftsbasilika dar, das heuer am 11. November bereits zum 42. mal stattfinden wird.
Im Jahr 2008 konnte der Musikverein St. Florian als Veranstalter des Bezirksmusikfestes neue Maßstäbe setzen. Beflügelt vom Erfolg dieses mehrtägigen Festes entschieden wir uns, anlässlich
unseres 140-jährigen Jubiläums erneut alle Musikvereine zum Bezirksmusikfest 2017 nach St.Florian einzuladen. Somit ist in der Zeit vom 9. bis 11. Juni 2017 wieder außerordentliche Stimmung
im Festzelt garantiert !
mehr ... [+]