Altomonteorchester St. Florian

Die Maler Martino und Bartolomeo Altomonte haben mit ihren Fresken den Prunkräumen
des Stiftes St. Florian ihre Einzigartigkeit verliehen. Charakteristisch für
ihre Kunst sind die warmen Farbtöne, die u. a. dem berühmten Marmorsaal
seine unvergleichliche Atmosphäre geben.
Das Altomonteorchester St. Florian - 1996 von Augustinus Franz Kropfreiter und dem Cellisten Thomas
Wall gegründet – hat sich zum Ziel gesetzt, die Farben von Vater
und Sohn Altomonte in Klangfarben umzuwandeln. Der 2003 verstorbene Komponist
und Regens Chori von St. Florian, Augustinus Franz Kropfreiter, führte
mit Geist, Humor und Dominanz viele Werke mit dem Altomonteorchester erfolgreich
auf.
Im Vordergrund des Orchesters steht die Pflege der Kirchenmusik in St. Florian,
im Besonderen die geistlichen Werke Anton Bruckners.

geb.1960 in Wien
1967-83 Studien in Klavier, Rhythmik (H.-U.Staeps), Schlagwerk (K.Hammer),
Tonsatz (R.Portisch) und Jazztheorie (H.Czadek) am Konservatorium der Stadt Wien
seit 1977 Mitbegründer, Pianist und Komponist in zahlreichen, im Spektrum
des experimentellen Jazz angesiedelten Ensembles:
NOUVELLE CUISINE BIGBAND, JUBILO ELF, STRIPED ROSES, Trio MONDAUTOS, Duo MÜTTER/CECH, CAMERATA OBSCURA, GIUFFRE ZONE Trio
Auftritte bei zahlreichen Festivals, rege Tourneetätigkeit
seit 1996 Mitbegründer und Leiter/Dirigent des im Bereich der zeitgenössischen Musik tätigen JANUS ENSEMBLES.
seit 1994 Mitbegründer und Jurymitglied des vom Musikforum Viktring
betreuten Gustav-Mahler-Kompositionspreis der Stadt Klagenfurt
1997-99 künstlerische Leitung des Grabenfestes der Österr. Beamtenversicherung
2002-03 künstlerische Leitung des Grabenfestes der Österr. Beamtenversicherung
2004–2006 Artist in Residence am Brucknerhaus Linz
seit 2006 Künstlerischer Leiter des " JIMS Stadtpfeifer" -Kompositionswettbewerbes - Salzburg
2010 Artist in residence für "Musik aktuell" Niederösterreich

wurde 1997 von den Brüdern Christoph, Georg und Florian Eggner gegründet.
Die österreichischen Musiker gewannen schon 1999 den 1. Preis beim Internationalen Brahms Wettbewerb Pörtschach und erregten 2003 als Gewinner des Internationalen Kammermusikwettbewerbs Melbourne (mit Musica Viva Australia Sonderpreis) weltweites Aufsehen. Die prägenden Lehrer des Trios waren Günter Pichler (Alban Berg Quartett), Juri Smirnov (Wiener Brahms Trio) und das Altenberg Trio Wien. Es besuchte außerdem Meisterkurse von Menahem Pressler (Beaux Arts Trio), Norbert Brainin und Sigmund Nissel (Amadeus Quartett), Thomas Kakuska (Alban Berg Quartett) sowie von Steven Isserlis. Die drei Brüder haben in Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Japan, Neuseeland, den Niederlanden, der Slowakei, Spanien, Tunesien und in den USA Konzerte gegeben und sind in bedeutenden Konzerthäusern und bei führenden Festivals aufgetreten wie im Konzerthaus Wien, Wiener Musikverein, Brucknerhaus Linz, beim Carinthischen Sommer, bei der Schubertiade Schwarzenberg Hohenems, beim Kammermusikfestival Lockenhaus, bei den Oberösterreichischen Stiftskonzerten und beim Klangbogen Wien.
In der Saison 2005/06 trat das Eggner Trio im Rahmen der Konzertserie Rising Stars im Konserthuset Stockholm, Palais des Beaux-Arts Brüssel, Festspielhaus Baden-Baden, Symphony Hall Birmingham, Megaron Athen, Concertgebouw Amsterdam, Philharmonie Köln, Cité de la Musique Paris, Carnegie Hall New York, Musikverein Wien und Mozarteum Salzburg auf und konzertierte im Herkulessaal in München. In derselben Saison ging das Trio auf eine Konzertreise durch Australien (Musica Viva Australia Sonderpreis).
Als Solisten im Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven und im Tripel-Concertino von Bohuslav Martinu traten die Brüder Eggner mit der Südböhmischen Kammerphilharmonie Budweis, dem Orchestra Filarmonica dell’Umbria, dem Tasmanian Symphony Orchestra und dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich auf.
Christoph Eggner, Klavier, ist mehrfacher Preisträger von Wettbewerben und studierte bei Paul Badura-Skoda und Oleg Maisenberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, sowie bei Brigitte Engerer und Michel Béroff am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris.
Er erhielt das Leistungsstipendium der Alban Berg Stiftung. Seit 2000 ist er Assistent von Oleg Maisenberg an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Georg Eggner, Violine, ist erster Preisträger der Wettbewerbe Jugend musiziert, Prima La Musica, Concorso Internazionale di Musica per i Giovani, Stresa, und ORF-Geige. Nach elfjährigem Unterricht bei Boris Kuschnir studierte er bei Günter Pichler an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er ist Leistungsstipendiat der Alban Berg Stiftung, der Dürr Stiftung und der Tokyo Foundation.
Florian Eggner, Violoncello, ist erster Preisträger des österreichischen Bundeswettbewerbs Prima La Musica. Er studierte bei Wolfgang Herzer (ehemaliger Solo-Cellist der Wiener Philharmoniker) und Stefan Kropfitsch an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, sowie bei Clemens Hagen am Mozarteum Salzburg.
Seit 2005 gibt das Eggner Trio Kammermusikkurse in Österreich, Neuseeland und Australien.
Zahlreiche Rundfunkaufnahmen in Europa und Übersee, unter anderem beim Österreichischen Rundfunk, BBC, Bayrischen Rundfunk, Radio France, ABC Australia, Classic FM New Zealand, sowie eine Fernsehaufnahme im Rahmen der Oberösterreichischen Stiftskonzerte ergänzen die Tätigkeit des Ensembles.
Die Zeitung Sydney Morning Herald verlieh dem Ensemble nach seiner Musica Viva Australia Tournee für seine Interpretation des zweiten Klaviertrios von Dmitri Schostakowitsch die Auszeichnung »Bestes klassisches Konzert 2008«.
Das Eggner Trio veröffentlichte 2008 seine erste CD bei Live Classics mit dem Geister Trio und dem Erzherzog Trio von Ludwig van Beethoven, die von Klassiek Centraal mit der Auszeichnung »Beste Einspielung 2008« prämiert wurde.
Ebenfalls 2008 erschien die zweite CD bei Gramola mit den beiden Klaviertrios von Dmitri Schostakowitsch und der Weltersteinspielung des ersten Trios von Iván Eröd.
Im Jahr 2009 erschien, wiederum bei Live Classics, eine Aufnahme mit den beiden Klaviertrios von Felix Mendelssohn Bartholdy.

geb. am 8.7.1952 in Schrems, war nach seinen Studien an der Musikhochschule und an der Universität in Wien (Mag. phil.) 8 Jahre lang als Kapellmeister der Wiener Sängerknaben tätig. Seit Herbst 1983 ist er künstlerische Leiter der St. Florianer Sängerknaben, daneben war er 10 Jahre lang Leiter der Linzer Singschule. Seit 1990 unterrichtet er auch am Brucknerkonservatorium bzw. an der Anton Bruckner Universität.

Ausbildung
Schon seit frühester Kindheit Notationsversuche und erstere Kompositionen
1986 längerer Studienaufenthalt im Stift St. Florian/OÖ
1987 Beginn des Kompositionsstudiums am Landeskonservatorium Feldkirch bei Gerold Amann
1992 Abschlussdiplom mit Auszeichnung
Tätigkeit
Freischaffender Komponist, Organist und Pädagoge
Auszeichnungen
1991 Internationaler Bodenseepreis für Komponisten
1997 Staatsstipendium für Komposition der Republik Österreich
2000 Auszeichnung der "Missa Opera" mit dem Sonderpreis der Päpstlichen Akademien, Rom.
Aufführungen
u.a. Wiener Stephansdom, Festspielhaus Bregenz, Forum zeitgenössischer Musik Feldkirch, Konzerthaus Ravensburg, Preßburg, Paris, Rom, Kunsthaus Chur, Villa Wesendonck in Zürich, Internationales Komponistenfestival Kiew, Großer Rachmaninoffsaal in Moskau, Internationales Komponistenfestival Chasd/GB, Bregenzer Festspiele, Kunsthaus Bregenz, Tel Aviv, Brucknerorgel St. Florian u.a.

Matthias Giesen (*1973) stammt aus Boppard/Rhein. Nach dem Abitur studierte er in den Jahren 1993-2001 an den Musikhochschulen in Köln und Stuttgart die Fächer Kirchenmusik, Orgel, Musiktheorie und Hörerziehung (Musikpädagogik). Seine Lehrer im Fach Orgel waren Clemens Ganz, Johannes Geffert und Bernhard Haas; Musiktheorie studierte er bei Johannes Schild und Friedrich Jaecker; Chor- und Orchesterleitung bei Henning Frederichs. Vertiefende musiktheoretische Studien führten ihn 1999 an die Musik-Universität Wien, wo er bei Martin Eybl den Hochschullehrgang „Tonsatz nach Heinrich Schenker” absolvierte. Zahlreiche Kurse bei namhaften Organisten wie Marie-Claire Alain, Guy Bovet, Lorenzo Ghielmi, Jean-Claude Zehnder, Michael Radulescu u.a. runden seine Ausbildung ab. 1998 gewann er den 1. Preis beim Orgelwettbewerb der Fachakademie Bayreuth.
Nach verschiedenen kirchenmusikalischen Tätigkeiten in Köln wurde er 1999 zum Stiftsorganisten ans Augustiner-Chorherrenstift St. Florian/ Oberösterreich (Bruckner-Orgel) berufen. Seit Herbst 2003 arbeitet er dort als Regens Chori. Er leitet dort die Schola Floriana, den StiftsChor St. Florian und das Altomonte-Orchester.
Von 2000 bis 2002 unterrichtete Giesen als Lehrbeauftragter für Tonsatz und Gehörbildung an der Musikhochschule Köln. Seit Oktober 2003 ist er Dozent für die Fächer Musiktheorie, Analyse und Gehörbildung an der Musik-Universität in Wien.
Neben mehreren Rundfunk- und Fernsehaufnahmen führte ihn eine rege Konzerttätigkeit ins In- und Ausland (Österreich, Italien, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Polen , Algerien etc.). Im Frühjahr 2003 erschien eine CD mit sinfonischen Orgelwerken des 19. Jhd. mit Matthias Giesen an der Bruckner-Orgel der Stiftsbasilika St. Florian in der Edition Lade. Weiters hat Giesen verschiedene Studien zu Orgelwerken (u.a. Jean Guillou, Leos Janacek und Arnold Schönberg) veröffentlicht. Zahlreiche Vorträge über verschiedene musiktheoretische und organologische Themen führten ihn an die Universitäten Köln, Mainz, Linz, Salzburg und Wien sowie in die Schweiz.
Derzeitig arbeitet Matthias Giesen an seiner Dissertation im Fach Musikwissenschaft mit dem Thema Untersuchungen zum Analyse-Repertoire Heinrich Schenkers (Universität Salzburg). Seit 2005 ist er Kurator der Orgelkonzerte des Brucknerfestes Linz und Organisator des Internationalen Anton-Bruckner-Orgelwettbewerbs Linz/St. Florian.

wurde als Sohn einer Musikerfamilie in Wien geboren. Er studierte an der Wiener Musikuniversität. 1980 beendete er das Studium mit hohen Auszeichnungen.

Kirill Kobantschenko wurde in Odessa (Ukraine) im Juni 1978 als Kind einer Musikerfamilie geboren. Mutter, klassische Pianistin, und Vater, Jazzmusiker, gestalteten ihrem Kind eine musikalisch abwechslungsreiche Kindheit. Die vielen unterschiedlichen Einflüsse im Hause begründeten seine Liebe vor allem zum E-Bass und den Drums - im Alter von vier Jahren begann er jedoch mit dem Violinunterricht in einer Kindermusikschule und wechselte kurz darauf zu seinem ersten Violinlehrer Alexander Pavlov in den Privatunterricht.
Zwei Jahre später begann er sein Studium an der Stoljarski Schule in Odessa, das er 1991 beendete. Während des David-Oistrach-Wettbewerbes 1989 in Odessa machte er die Bekanntschaft mit Zakhar Bron und erhielt von diesem Unterricht in Novosibirsk und Lübeck.
1991 reiste Kirill Kobantschenko nach Wien aus und begann das Studium an der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst, begegnete 1992 Boris Kuschnir und studierte seit diesem Zeitpunkt bei ihm am Konservatorium Wien.
Seit 2001 ist er in der Primgruppe des Orchesters der Wiener Staatsoper engagiert und Mitglied der Wiener Philharmoniker. Neben seiner intensiven Orchestertätigkeit ist Kirill Kobantschenko im kammermusikalischen Bereich präsent, unter anderem Primgeiger der “Wiener Streichersolisten” und Gründer der "Plattform K+K Vienna". Er beschäftigt sich auch mit Jazz und Elektronischer Musik und ist als DJ tätig.

Matthias Maierhofer, geboren 1979 in Graz/Österreich, erhielt seine erste musikalische Ausbildung bei Karl Schmelzer-Ziringer. Es folgten Orgel-, Alte Musik- und Kirchenmusikstudien an den Hochschulen von Graz, Freiburg, Leipzig und an der Schola Cantorum in Basel. Zu seinen Lehrern gehörten u.a. Arvid Gast, Andrea Marcon, Kurt Neuhauser und Martin Schmeding. Seine Studien schloß er mit einem Solistenexamen mit Auszeichnung an der Musikhochschule Freiburg ab.
2007 konnte Matthias Maierhofer mit dem Pachelbel-Wettbewerb von Nürnberg einen der renommiertesten internationalen Orgelwettbewerbe gewinnen. Außerdem war er Preisträger beim Internationalen "Franz Schmidt-Orgelwettbewerb" von Kitzbühel 2008, beim Internationalen Bachwettbewerb Arnstadt 2007, beim Internationalen Orgelconcours von Nijmegen 2006 sowie beim Internationalen Orgelwettbewerb "M.K.Ciurlionis" in Vilnius 2003.
Eine rege Konzerttätigkeit führte ihn zu bedeutenden Festivals wie der ION Nürnberg, den Mendelssohnfesttagen Leipzig, dem Litauischen Orgelfest, dem Bachfest Leipzig, der Bachwoche Ansbach, der Birmingham Symphony Hall (England), der Izumi Hall Osaka (Japan), dem Musikfest Stuttgart sowie den Domkonzerten Riga (Lettland).
Als Solist und auch als Continuospieler trat Matthias Maierhofer mit Ensembles wie dem Dresdner Kreuzchor, dem Universitätschor Leipzig, der Kantorei Graz und der Staatskapelle Dresden auf. Er wirkte bei CD-Produktionen und Publikationen der Edition Helbling mit, es liegen Aufnahmen von seinen Konzerten bei diversen Rundfunkanstalten und beim Label Ambitus vor.
Von 2005 bis 2009 war er Kirchenmusiker an der katholischen Pfarrkirche "Albertus Magnus" in Freiburg und unterrichtete als Assistent von Prof. Martin Schmeding an der Akademie zur Begabtenförderung der Musikhochschule Freiburg. Im September 2009 wurde er als hauptamtlicher Dozent für Orgel und Improvisationan an die Musikhochschule "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig berufen.
Markus Miesenberger, geboren in Linz, erhielt seinen ersten musikalischen
Unterricht im Fach Violine. Zahlreiche Konzertreisen als Mitglied des Mozartchors
des Linzer Musikgymnasiums (Japan, Italien, Israel, Niederlande) und erste
solistische Auftritte im Brucknerhaus Linz und bei den Lambacher Stiftsmusiktagen.
1998 Matura und Beginn des Gesangsunterrichts bei Prof. Gertrud Schulz in
Linz.
1999 Beginn des Studiums Sologesang an der Musikuniversität Wien bei
Prof. Sebastian Vittucci; 2007 abschließende Diplomprüfung in der
Liedklasse bei KS Prof. Robert Holl; weitere Studien in der Opernklasse bei
Prof. Orlowsky/Prof. Theimer.
2006 Diplomprüfung Gesangspädagogik mit Auszeichnung.
Zahlreiche solistische Auftritte bei Messen, Liederabenden, Oratorienkonzerten
und Konzertreihen in ganz Österreich, Deutschland und Italien (u.a. im
Wiener Konzerthaus, beim Festival „Toujours Mozart“ in der Salzburger
Residenz und im Palais Schwarzenberg in Wien, bei Musica sacra/Linz, in den
Stiftskirchen St. Florian, Waldhausen, Wilhering, Melk und Kremsmünster,
im Stephaniensaal und in der Helmut Liszt Halle bei den Styriarte in Graz)
Das Lied- und Oratorienrepertoire von Markus Miesenberger umfasst neben den
Liederzyklen „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert
und „Dichterliebe“ von Robert Schumann unter anderem das Requiem
von Wolfgang Amadeus Mozart, Joseph Haydns „Schöpfung“, das
Mendelssohn-Oratorium „Elias“ sowie verschiedene Kantaten, das
Oster- bzw. das Weihnachtsoratorium, die Johannespassion und die Hohe Messe
in h-Moll von Johann Sebastian Bach.
2002 Operndebüt im Schlosstheater Schönbrunn in Wien mit Carl Orffs
Oper „Die Kluge“; 2007 war er ebenfalls in Schönbrunn in
der Rolle des Gabriel von Eisenstein in der Operette „Die Fledermaus“
von Johann Strauß zu sehen.
2005 und 2007 gastierte er gemeinsam mit KS Robert Holl mit einem reinen Schubertlied-Programm
im Wiener Konzerthaus und beim Carinthischen Sommer.
Markus Miesenberger arbeitete mit verschiedenen Dirigenten wie beispielsweise
Paul Angerer, Uwe Theimer, Alois J. Hochstrasser, Wolfgang Gabriel, August
Humer, Andres Orozco-Estrada und Miklos Harazdy (Ungarische Staatsoper).
2006 Gast beim Kultursommer auf der Burg Gutenberg (Patronanz Prinzessin Sophie
v. Liechtenstein) in Liechtenstein mit Mozarts Oper „Der Schauspieldirektor“.
Im Jänner 2008 übernahm er bei der Wiener Taschenoper in Wolfgang
Mitterers Oper „Das tapfere Schneiderlein“ erfolgreich die Hauptrolle
im Wiener Museumsquartier.
Markus Miesenberger absolvierte gleichzeitig ein Konzertfachstudium in den
Fächern Violine und Barockviola.

geboren 1965 in steyr, oberösterreich. lebt als freischaffender musiker, komponist und schreiber in steyr und unterwegs. im zentrum seiner musikalischen arbeit steht das solospiel, gern spielt er aber auch in gruppen, wenn das aufeinanderhören praktiziert wird. und er arbeitet mit den autoren franzobel, josef haslinger und, bis zu dessen tod, gert jonke zusammen. wurmlöcher zur mittelalterlichen musik scheinen sich zudem aufzutun. er hat etliche ganz wichtiche cds aufgenommen, von denen er aber viel zu wenige verkauft.
komponieren tut er auch, außerdem schreibt er täglich eine glosse im mütterlog, allerlei wirklich wahre vorstellungen.
bertl mütter spielt mit seinem mut!horn von schagerl.
staatsstipendium 2002, anton bruckner stipendium 2003, komponistenforum mittersill 2003, arbeitsstipendium des bundes 2005. seither stellt er nur wenn es sich nicht vermeiden lässt weitere ansuchen bei kulturadministrationsstellen der öffentlichen hand.
zuletzt realisierte werke (auswahl): "mütterkinderlieder"; "minütenminiatüre für großes orchester"; "unk. rufe"; "rondo profondo"; "milifagott"; "born. rondo"; "piano sonata"; "holzstück mit blech"; "trombohuwabone"; "muetters dichters liebe"; "muetters muellerin"; "pour elise (oryctérope, bleue) pour un seul cor anglais";"nushu" für zwei bassklarinetten; "ognatango"; "verborte, geographisch-erotische sonate für sopran und bassflöte"; "6 patriotische excerpte für zwei trombonen"; "einspielen. ausspielen"; "weg. fluchtmusik"; "AEIOU für tiefes quintett"; "passagiere"; "schubert:winterreise:muetter".

1981 in Feldkirch (A) geboren, lebt und arbeitet in Weimar (D).
Erster Orgel- und Theorieunterricht beim Feldkircher Domorganisten Prof. WALFRIED KRAHER
Von 1994-2006 ständige Anstellungen als Kirchenmusiker in Österreich und der Schweiz
Besuch des Musikgymnasiums Feldkirch (Matura 2001) sowie des Landeskonservatoriums Feldkirch (Orgelstudium bei Günther Fetz und ELISABETH ZAWADKE; Cembalo und Generalbass bei Florian Grampp; Dirigieren bei Guntram Simma, Klavier bei Sebastian Euler)
Konzertdiplom Orgel im Juni 2003 (mit Auszeichnung)
2003-2006 Orgelstudium an der Musikakademie Basel, Solistisches Orgelspiel in der Klasse GUY BOVET, Generalbass und Improvisation bei RUDOLF LUTZ (Schola Cantorum Basiliensis). Akademischer Abschluss (Konzertdiplom) im Juni 2006
ERSTER PREIS UND PUBLIKUMSPREIS beim Orgel-Improvisationswettbewerb "Laurentius von Schnifis" 2003; Begabten-Stipendien des Landes Vorarlberg 1998 und 2003.
2005 Stipendium der Stadt Naumburg (D) für eine 2-wöchige Gottesdienst- und Konzerttätigkeit an der historischen Orgel von Zacharias Hildebrandt (1746; Collaudierung durch Gottfried Silbermann und Joh. Seb. Bach)
KONZERTTÄTIGKEIT als Solist (u.a. Bruckner-Orgel St. Florian, Hildebrandt-Orgel Naumburg, St. Marien Lübeck, St. Gumbertus Ansbach, Radiokulturhaus Wien, Liszt-Orgel Denstedt bei Weimar, Mitteldeutsches Orgelfest, Weimarer Orgelsommer, Bregenzer Festspiele, Feldkirch-Festival, Propstei St. Gerold, Hohenemser Chor- und Orgeltage etc.), Continuo-Spieler und Begleiter von Chören in ganz Europa (u.a. unter William Lacey, Andreas Spering und Manfred Honeck).
URAUFFÜHRUNGEN Michael Floredo: "Toccata Perpetuum Mobile" für 3 Organisten (mit Bejamin Guélat und Simon Peguiron, Pauluskirche Basel 2006; CD-Aufnahme im selben Jahr); "Zwiegespräche" für Harfe und Orgel (mit Julia Pritz, Liszt-Orgel Denstedt 2007); Schweizerische und deutsche Erstaufführung des Orgelwerks "Nacht" (2007/08); Wolfgang Lindner: "Litaneien" für Chor, Klavier, Orgel und Schlagwerk (Götzis 2006)
SOLISTENKONZERTE mit Zsolt-Nagy Major (Solotrompeter deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar), Wilfrid Stillhard (Sinfonieorchester St. Gallen), Sigrid Horvath (BR) etc.
Mitglied in der Internationalen Hans-Rott-Gesellschaft Wien sowie der Gerard-Bunk-Gesellschaft e.V. (Kamen, D)
RUNDFUNKAUFNAHMEN für Radio DRS II, Österreich 1, Radio Vorarlberg, DEUTSCHE WELLE TV

In Oberösterreich geboren, studierte Albert Pesendorfer zunächst Querflöte an der Bruckner-Universität Linz und der Musikuniversität Wien, anschließend absolvierte er hier sein Gesangsstudium. Meisterkurse belegte er u.a. bei Brigitte Fassbaender, Gundula Janowitz, Walter Berry und Kurt Widmer.
1997-1999 war er im Wiener Staatsopernchor engagiert. Festengagements als Solist führten ihn 2002-2005 an das Theater Erfurt, 2005-2006 an das Tiroler Landestheater Innsbruck und seit 2006 an die Staatsoper Hannover. Daneben gastierte er u.a. an der Staatsoper Stuttgart, der Wiener Volksoper, der Grazer Oper, der Oper Leipzig, und diversen anderen Opernhäusern in Deutschland, sowie bei den Wiener Festwochen, den Bregenzer Festspielen und den Opernfestspielen St. Margarethen.
Ein umfangreiches Lied- und Konzertrepertoire führten ihn bereits in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, die Berliner Philharmonie, das Brucknerhaus Linz, sowie nach Japan und in die USA.
Das Opernrepertoire von Albert Pesendorfers umfasst derzeit mehr als 60 Partien, darunter Rollen wie Hans Sachs, Gurnemanz, Landgraf Hermann, Daland, Baron Ochs, Holsteiner, Rocco, Osmin, Leporello, Sarastro, Komtur oder Partien des Italienischen Fachs Filippo II , Zaccaria, Großinquisitor, Sparafucile, Oroveso und Timur.
In den Spielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 ist Albert Pesendorfer an der Staatsoper Hannover in der Neuproduktion „Der Ring des Nibelungen“ mit den Partien Fasolt, Hunding, Fafner und Hagen, sowie in den Produktionen „Der Rosenkavalier“ (Ochs) und „Fidelio“ (Rocco) zu erleben. Gastspiele führen ihn mit der Partie des Ochs in einer Neuproduktion an das Staatstheater Darmstadt, als Hans Sachs in „Die Meistersinger von Nürnberg“ an das Theater Kiel und das Landestheaters Linz, sowie als Daland in „Der fliegende Holländer“ an die Oper Stuttgart. Bei den diesjährigen Opernfestspielen St. Margarethen ist er als Sarastro in „Die Zauberflöte“ zu hören.

Geboren 1982 in Waidhofen/Ybbs, NÖ. Die diplomierte Sozialpädagogin nahm neben der Ausübung ihres Berufes Gesangsunterricht bei Anton Steingruber und Edith Kaltenböck. 2004 erfolgte ein Wechsel an das Konservatorium für Kirchenmusik St.Pölten wo sie nebenberuflich das Fach „Lied und Oratorium“ studierte.
Seit 2006 widmet sie sich ausschließlich dem Gesang und absolviert ihr Doppelstudium an der Anton Bruckner Privat Universität Linz in den Fächern „Konzertfach Gesang“ und „Gesangspädagogik“ bei William Mason. Riel nahm an Meisterkursen unter anderem bei Barbara Bonney, Franz Welser Möst, Beverly Blankenship und Cornelia Prestel teil.
Ihre künstlerische Tätigkeit übt sie als Solistin bei Aufführungen aus dem Konzertfach, Liederabenden und Bühnenproduktionen in Österreich aus. So hatte sie 2008 ihr Operndebüt bei „La Serva Padrona“ von G.B. Pergolesi beim Opernsommer auf Schloss Wildberg. In Folge bekam sie ein Engagement am Stadttheater Bad Hall und spielte 2008 die Haushälterin im Musical „Der Mann von La Mancha“. Weiters war die Sängerin beim internationalen Brucknerfest Linz 2008 zu hören und war Ensemblemitglied bei der Uraufführungsproduktion „Joseph Fouche“ im Rahmen von Linz 09. 2009 folgte wieder ein Engagement am Stadttheater Bad Hall, wo sie die Rolle der „Euridice“ in Willibald Gluck´s Oper „Orpheus und Euridice“ verkörperte. Zeitgleich sang die Sopranistin bei einer Konzertreihe einen Liederzyklus mit zeitgenössischen Werken von oberösterreichischen Komponisten der im Herbst dieses Jahres auf CD erscheint.
Regina Riel arbeitet ständig als Solistin mit verschiedenen Ensembles und Dirigenten zusammen und sang große Werke wie Orff´s „Carmina Burana“ und „Die Jahreszeiten“ von J. Haydn. Konzerte mit dem Vokalensemble „Musica Capricciosa“ führten sie durch Österreich, Tschechien, Rumänien, Bulgarien, Slowakei und Italien.
2009 wurde der aufstrebenden Sängerin ein Förderungsstipendium der Anton Bruckner Privatuniversität zuerkannt und wurde vom ORF in die Ö1 Talentebörse aufgenommen.

Mit dem Gründungsjahr 1071 gehören die St. Florianer Sängerknaben zu den traditionsreichsten und ältesten Knabenchören der Welt. Der berühmte Komponist Anton Bruckner, der in der Stiftskirche unter „seiner“ Orgel begraben liegt, ist ebenso aus den Reihen der Sängerknaben hervorgegangen wie zahlreiche andere Musikerpersönlichkeiten.
Die Gestaltung der Kirchenmusik gehört auch heute nach wie vor zu den Kernaufgaben der Sängerknaben. Darüber hinaus konzertieren sie aber als musikalische Botschafter Oberösterreichs in der ganzen Welt. Der Chor hat in den letzten 10 Jahren sämtliche Erdteile bereist, bei bedeutenden Musikfestspielen (u. a. Salzburger Festspiele, Wiener Festwochen, Festival d’Aix en Provence) mitgewirkt und arbeitet immer wieder mit den berühmtesten Orchestern (Wiener Philharmoniker, Cleveland Orchestra,…) und Dirigenten zusammen. Franz Welser-Möst, der designierte Musikdirektor der Wiener Staatsoper, ist der Ehrenpräsident des Vereins „Freunde der St. Florianer Sängerknaben“.
Solisten der St. Florianer Sängerknaben singen regelmäßig die für Knaben vorgesehenen Rollen (z. B. die „Drei Knaben“ in Mozarts „Zauberflöte“ in großen Opernhäusern (u. a. Wien, Salzburg, Berlin, Verona, Barcelona, Aix en Provence, …). Neben den Auftritten in der „großen“ Oper setzen die Sängerknaben neuerdings auch einen Schwerpunkt mit der Aufführung von Meisterwerken der Opernliteratur, in denen alle Rollen ausschließlich von den Knaben (mit Klavierbegleitung) gesungen und dargestellt werden.
Die reichhaltige Discographie der St. Florianer Sängerknaben umfasst nicht nur traditionelle österreichische Musik, Volks- und Weihnachtslieder, sondern auch Aufnahmen Alter Musik in Zusammenarbeit mit renommierten Spezialensembles auf historischen Instrumenten.

Unter den Chorgruppen in St. Florian stellt die Schola Floriana eine spezielle dar. Sie besteht aus zehn Männern unterschiedlichen Alters und ihrem Leiter Regens Chori Matthias Giesen. Gegründet wurde sie im November 1999 (2009 zehnjähriges Jubiläum).
Die Schola widmet sich schwerpunktmäßig dem ältesten Gesang der Kirchenmusik, dem Gregorianischen Choral. Diese Gesänge, die ursprünglich in einer eigenen Schrift – den Neumen – notiert sind, bilden das Rückgrat der katholischen Kirchenmusik von ihren Anfängen bis heute. Die Schola-Sänger werden dabei gezielt auf die Notation und Gesangsweisen eingeschult (Neumenkunde).
Die Musik selbst geht zwar nicht auf Papst Gregor, den Großen, zurück, dieser sammelte aber bereits im 6. Jhd. zahlreiche Melodien, um diese für die Liturgie zu ordnen und zu verwenden. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurden die Gesänge für die Messe und das Stundengebet immer zahlreicher. Vor allem durch den klösterlichen Austausch und die ersten Sängerschulen, die im Frankenreich eingerichtet wurden, verbreiteten sich die Melodien in ganz Mitteleuropa.
Besonders interessant ist die Verbindung von Choralgesang und Orgelmusik, die sogenannte Alternatimpraxis, in der Choralgesang und Orgelverse miteinander abwechseln. Diese Aufführungspraxis pflegt die Schola Floriana im Besonderen in Zusammenarbeit mit den Organisten Andreas Etlinger und Matthias Giesen.
Der Schola Floriana ist es ein großes Anliegen, dieses älteste kirchenmusikalische Kulturgut zu pflegen und ihm seinen Platz in der Liturgie, aber auch im Konzert zu geben. Regelmäßige Ausflüge und Konzertauftritte hat die Schola Floriana in zahlreiche Klöster und Kirchen in ganz Österreich geführt. Zuletzt unternahm die Schola eine einwöchige Tournee nach Israel. Weitere Tourneen nach Polen und Ungarn sind derzeit geplant.
Neben der Pflege des Gregorianischen Chorals wird auch mehrstimmige Männerchorliteratur gepflegt. Regelmäßig tritt die Schola auch in Kooperation mit den St. Florianer Sängerknaben auf.

1971 übernimmt der Musikpädagoge Prof. Edgar Wolf die künstlerische Leitung und erringt mit dem gemischten Chor durch die Aufführung großer Werke wie beispielsweise
„Die Schöpfung“ von Joseph Haydn (1986), „Paulus“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1994),
„Carmina Burana“ von Carl Orff (1996 und 2004), „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn (2001) und
„The Messiah“ von Georg Friedrich Händel (2006) einen bedeutenden Namen.
Unter den langjährigen Obmännern Erich Mair und Ing. Karl Bachinger entwickelt sich der gemischte Chor zu einem bedeutenden Kulturträger der Stadtgemeinde Haag. Erwähnt seien folgende Initiativen: Die Kulturtage um den Nationalfeiertag ab 1978, Sängerbälle ab 1977, die Gründung des Musischen Advents 1987, die Konzertreihe Musik im Schloss von 1987 bis heute, Beteiligungen bei Wertungssingen und Chorwettbewerben und nicht zuletzt die Pflege von freundschaftlichen Kontakten zu in- und ausländischen Chören.

Der StiftsChor St. Florian existiert seit über 150 Jahren und ist für die regelmäßige musikalische Gestaltung der Pontifikalämter in der Stiftsbasilika St. Florian an den Feiertagen zuständig. Zur Zeit besteht der Chor aus ca. 40 Sängerinnen und Sängern. Das Repertoire des Chores besteht schwerpunktmäßig aus den klassischen Orchestermessen und den Motetten Anton Bruckners. So gehören fast alle Messen Mozarts und Joseph Haydns genausozum festen Repertoire wie die d-Moll- und f-Moll-Messe Anton Bruckners. Der StiftsChor hat auch zahlreiche Kompositionen des früheren Regens Chori Augustinus Franz Kropfreiter uraufgeführt. Seit 2003 wird der StiftsChor von Regens Chori Matthias Giesen geleitet.

In Klagenfurt geboren. Studium an der Pädagogischen Akademie in Kärnten.
Gesangsausbildung am Kärntner Landeskonservatorium und an der Wiener Musikuniversität (Gesang; Oper sowie Lied/Oratorium u.a. bei Kmsg. Robert Holl). Abschluß (mmag.art)
Unterrichtstätigkeit (ME und Stimmbildung) in Wien
Würdigungspreis der „Global Foundation for Research and Scholarship“.
Referentin in Musik, - u. Gesangsworkshops im In,-u.Ausland (Wien, St.Pölten, Klagenfurt, …; Montespertoli in der Toscana; Irland: „Mater Dei Institute of Education“ – a college of the University of Dublin …)
Zahlreiche Auftritte als Solistin im In,-und Ausland (Verdi-Requiem; Missa Solemnis von Beethoven, 9. Sinf.-Beethoven,Kirchenopern...; langjährige Mitwirkung beim „Carinthischen Sommer“ in Ossiach. Auftritte im Wr. Musikverein, bei den Wr. Festwochen; Konzerte und Liederabende (Österreich, Deutschland, Italien, Schweden, Tschechien, Japan,…)
Hauptpreisträgerin bei internationalen Gesangswettbewerben („Nico-Dostal“-Preis; „Emmy Destinn“, Finalistin beim „Ferruccio Tagliavini“-Bewerb in Deutschlandsberg,...)
Radio,- u. Fernsehaufzeichnungen … sowie CD-Einspielungen ...
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Gastvertrag an der Wiener Staatsoper als Solistin in der Oper „Der verlorene Sohn“ anlässlich der Wiedereröffnung der Redoutensäle in der Wiener Hofburg im Oktober 1997.

Johannes Tümpler, geboren 1981 im Saarland, absolvierte 2005 sein Kirchenmusikdiplom an der Musikhochschule Köln mit Auszeichnung in den Fächern Orgel, Improvisation und Klavier. Das anschließende Aufbaustudium bei Prof. Johannes Geffert beendete er 2007 mit der Konzertreife und im Mai 2008 mit dem solistischen Konzertexamen. Außerdem schloss er 2008 sein Studium der Instrumentalpädagogik mit Hauptfach Klavier bei Prof. Klaus Oldemeyer mit „sehr gut“ ab.
Johannes Trümpler gewann bereits mehrere Preise bei internationalen Wettbewerben. Sein guter Zugang zu neuer Musik führte 2004 zur Einspielung von „aus tiefer not – anrufung für orgel“ von Michael Denhoff, die in Zusammenarbeit mit dem DeutschlandRadio Berlin bei CYBELE erschienen ist.
Neben zahlreichen Solokonzerte im In- und Ausland konzertiert Johannes Trümpler aber auch mit Chören und Orchestern, so z. B. beim Rheinischen Musikfest und beim Beethovenfest als Solist unter Gustavo Dudamel in der Beethovenhalle in Bonn. Einige dieser Auftritte waren gleichzeitig Rundfunkproduktionen bei SWR und WDR. Zum Höhepunkt seiner bisherigen Karriere gehörte im Jahre 2008 die Einweihung der neuen Konzertsaalorgel im Sala Simon Bolivar des Centro de Acción Social por la Musica in Caracas/Venezuela.
Neben seinen Auftritten als Konzertorganist ist Johannes Trümpler auch zunehmend im kammermusikalischen Bereich am Klavier tätig.
Seit 2006 ist Johannes Trümpler Abteiorganist in Maria Laach, wo er mit den „Laacher Orgelkonzerten“ eine internationale Orgelkonzertreihe ins Leben gerufen hat und neben seiner Organistentätigkeit als Musikpädagoge wirkt. 2008 hat er an der Laacher Stahlhuthorgel seine erste Solo-CD „Synthesen“ eingespielt.

Mit ihrer großen, warmen Stimme und empfindsam fesselnden Interpretationen begeistert Irene Wallner das Publikum mit Lied und Oratorium und im Opernfach.
Im Oratorium kommt ihre solide Tiefe bei Messias (Händel) und Elias (Mendelssohn) ebenso zum Ausdruck wie beiden bedeutenden Werken Bruckners.
Im Lied- und Opernfach ist sie Expertin für Mahler, Korngold und das Deutsche Fach, insbesondere Wagner und widmet sich gleichzeitig Exilkomponisten wie Schulhoff, Kraser, Arlen und Korngold. Sie ist bekannt für ihr breites Repertoire, welches Rollen von Orpheo (Gluck), Dalila (Saint-Saëns), Carmen (Bizet), Magdalena (Kienzl) bis Waltraute und Erda (Wagner) umspannt.
Irene Wallner hat ihre Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien absolviert. Zu ihren Lehrern zählen Kammersängerin Hildegard Zadek, Professorin M. Klaushofer, Professorin Helena Lazarska u. Professor Charles Spencer. Irene Wallner ist Stipendiatin der Hildegard Zadek Stiftung und der Richard Wagner Stiftung. Sie wirkte als Altsolistin beim Brucknerfest in Linz, sowie in zahlreichen Konzerten und Liederabenden mit, unter anderem mit der Pannonischen Philharmonie, den Niederösterreichischen Tonkünstlern, der Jungen Philharmonie Wien, David Lutz und Charles Spencer.

Gegründet 1974 durch Mitglieder der Wiener Philharmoniker, widmet sich
dieses Ensemble seither ganz spezifisch der Streichorchesterliteratur vom
Barock bis zur Neuen Musik mit besonderem Schwerpunkt auf Wiener Klassik und
Romantik.
Nach erfolgreichen Konzerten in Österreich gastierte das Ensemble seit
1979 auch im Ausland. Mehr als 200 erfolgreiche Konzerte in Deutschland, Tourneen
durch Italien und Japan (erstmals 1982) und Gastspiele in der CSFR, Schweiz,
Jugoslawien, Frankreich (Festival de Paris), Zypern und 2004 erstmals im Auftrag
der Österr. Regierung in China (Beijing Festival) belegen das.
Als „ Ensemble der absoluten Weltklasse“ (Münchner Merkur)
bezeichneten deutsche Rezensenten das Ensemble, vom „samtigen Streicherklang“
schwärmten Schweizer Zeitungen und nach einem Konzert der Wiener Streichersolisten
verkündete die Überschrift einer französischen Kulturspalte:
„Die Sonne geht im Osten auf“.
Stilistisch als Interpreten der klassischen Meisterwerke berühmt, vergeben
die Wiener Streichersolisten auch seit einigen Jahren Kompositionsaufträge.
Zusammenarbeit mit bedeutenden Solisten wie z.B. Mischa Maisky, Gidon Kremer,
James Levine, Rudolf Buchbinder, Josef Suk, Aurele Nicolet, Hermann Baumann,
Sabine Meyer und Wolfgang Schulz, sowie Tonaufnahmen (mehrere CD- und Rundfunkaufnahmen)
vervollständigen die umfassende Tätigkeit der Wiener Streichersolisten.
Im Anschluss an die BrucknerTage 2006 erfolgte das spontane und überaus
ehrenvolle Angebot der Wiener Streichersolisten (Mitglieder der Wiener Philharmoniker),
dauerhaft an dem mittlerweile etablierten Festival der BrucknerTage St. Florian
mitzuwirken.
In den nächsten vier Jahren sollen u. a. die Mozart-Klavierkonzerte KV
413, 414, 415 und 449 mit Klaus Laczika (gemeinsam mit Matthias Giesen musikalischer
Leiter der BrucknerTage) als Solisten musiziert werden.
Für die Folgejahre
sind Werke von Anton Bruckner (Streichquintett in chorischer Besetzung) und
dessen Freundes- und Schülerkreis (Hugo Wolf, Gustav Mahler u. a.) geplant.
Besetzung der Wiener Streichersolisten für das Eröffnungskonzert
am 12.08.2007:
I.Violine:
Kyrill Kobantschenko (Konzertmeister), Wilfried Hedenborg, Gisi Kulmer
II.Violine:
Arcadi Winokurof, Yefgen Andrusenko, Stefan Filas
Viola:
Erich Kaufmann, Fritz Bauer
Violoncello:
Michael Hell, Edison Pashko
Kontrabass:
Wolfgang Gürtler